Verblasste Spuren

Obermayer German Jewish History Award 2015 

Geschichte lebendig halten

Wer die Geschichte seiner Heimat verstehen will, darf die Augen vor den dunklen Kapiteln nicht verschließen. Christian Repkewitz widmet sich in seinen sorgfältig recherchierten Publikationen der jüdischen Geschichte Altenburgs und gibt jenen eine Stimme, deren Schicksale lange im Verborgenen lagen.Hinter jeder Jahreszahl und jedem Archivdokument steht ein Schicksal. Die Publikationen widmen sich der Aufgabe, die jüdische Geschichte Altenburgs und der Region nicht nur zu dokumentieren, sondern die Menschen, die sie prägten, aus dem Vergessen zurückzuholen. Entdecken Sie Regionalgeschichte, die bewegt und mahnt:

Coversammlung aktDas Fundament: Verblasste Spuren (I & II)
(Erschienen 2014 & 2016)
Was mit einer ersten Bestandsaufnahme der jüdischen Einwohner Altenburgs begann, wuchs zwei Jahre später zu einem umfassenden Standardwerk für den gesamten Landkreis heran. In über 700 Porträts gibt der Autor den Menschen ihre Individualität zurück. Diese Bände sind weit mehr als eine Chronik; sie sind ein Denkmal für die jüdischen Nachbarn, deren Lebenswege tief mit der Region verwurzelt waren.

Ein Projekt der Begegnung: Cohn – Bucky – Levy. Rastlos vorwärts!
(Erschienen 2017)
Dieses Werk erzählt die bewegende Lebens- und Wirkensgeschichte des einflussreichsten jüdischen Familienverbands Altenburgs. Es ist weit mehr als eine Biografie: Das Buch bildete die inhaltliche Basis für das Theaterprojekt „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“. Im Zuge dieses Projekts begegneten sich Geschichte und Gegenwart auf emotionale Weise, als Nachfahren der Familien Altenburg besuchten. Die Kraft dieser Erzählung führte das Stück von den Bühnen Altenburgs bis nach Tel Aviv und schuf eine Brücke der Erinnerung, die bis heute nachwirkt. (Zweisprachige Ausgabe: Deutsch/Englisch).



Zäsur der Menschlichkeit: Schicksalsjahre / Days of Fate
(Erschienen 2018)
Dieses Werk dokumentiert akribisch das Schicksalsjahr 1938 im Altenburger Land. Im Zentrum stehen die drei großen antisemitischen Wellen, die das Leben der jüdischen Gemeinschaft endgültig erschütterten: die „Juniaktion“, die „Polenaktion“ im Oktober sowie die Pogromnacht im November. Durch die Verknüpfung historischer Fakten mit Einzelschicksalen macht Repkewitz greifbar, wie die systematische Verfolgung direkt vor Ort radikalisiert wurde und welche tiefen Wunden diese Ereignisse in der Region hinterließen. (Zweisprachige Ausgabe: Deutsch/Englisch)

Kultur und Identität: Gefeiert! Verfolgt. Vergessen?
(Erschienen 2022)
Die jüngste Publikation widmet sich den jüdischen Kulturschaffenden, die das Landestheater Altenburg und das gesellschaftliche Leben mit ihrer Kunst beseelten. Der Text erinnert an die Künstler hinter dem Applaus, deren Karrieren und Leben durch den Nationalsozialismus jäh zerstört wurden.

Warum diese Werke zur Erinnerungskultur beitragen:
Gelebte Geschichte: Forschung, die zu internationalen Theateraufführungen und echten Begegnungen mit Nachfahren führt.
Der Mensch im Fokus: Keine trockene Statistik, sondern Lebensgeschichten, die berühren und bewegen.
Lückenlose Recherche: Akribisch aufgearbeitet, um die Wahrheit für kommende Generationen zu bewahren.

Helfen Sie mit, die Erinnerung lebendig zu halten.

Die Publikationen können direkt über die Website bestellt werden und sind ein wertvoller Beitrag für jede private oder öffentliche Bibliothek.

Jede Biografie ein Vermächtnis: Entdecken Sie Publikationen, die das Schicksal des Einzelnen würdigen und Geschichte durch die Kraft persönlicher Lebenswege greifbar machen. Diese Werke sind keine bloßen Chroniken von Ereignissen. Sie sind eine Verbeugung vor den Menschen, deren Leben und Wirken hier akribisch und respektvoll dokumentiert wurde.

 

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